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Sport- und Bewegungstherapie folgt somit dem biopsychosozialen Ansatz der WHO, das als Modell die Komponenten der Gesundheit kennzeichnet und den Lebenshintergrund des Einzelnen, sowohl die umgebungsbezogenen als auch die personenbezogenen Faktoren einbezieht (WHO 1980, 1993 und 2001) und folgende Dimensionen beinhaltet:
Sport- und Bewegungstherapie geht von einer interdisziplinären Zusammenarbeit mit bestehenden ärztlichen und nichtärztlichen Berufsgruppen im sogenannten „therapeutischen Team“ aus.
Im Rahmen der Versorgungskette des Patienten vom Akutkrankenhaus über die Anschlussheilbehandlung bis hin zur wohnortnahen ambulanten Versorgung schließt die Sport- und Bewegungstherapie eine derzeit bestehende Versorgungslücke im Gesundheitswesen:
Die Hinleitung des Patienten zur selbständigen Ausführung der Aktivitäten des täglichen Lebens (ADL) in der wohnortnahen Versorgung.
Vor dem salutogenen Hintergrund wird dem Patienten innerhalb der Patientenschulung selbsterlebt vermittelt:
Sport- und Bewegungstherapie verfolgt die Zielsetzungen:
Hilfe zur Selbsthilfe
Selbständigkeit bei Durchführung der ADLs
Reha vor Pflege
Reha vor Rente
Sport- und Bewegungstherapeutisches Handeln erfolgt auf drei Ebenen:
1.Konzeption: als Planungsphase der therapeutischen Intervention
2.Realisation: als deren Umsatzphase
3.Evaluation: als Bewertungsphase der therapeutischen Intervention
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